
Die Anfänge
Meine Eltern hatten sich der Zucht und Ausstellung von Neufundländern verschrieben. Daher faszinierte mich bereits als Kind alles, was mit diesem Metier zusammenhing. Es war eine lehrreiche Zeit in der ich erlebte, dass Hundezucht neben vielen Freuden auch enorme Schwierigkeiten und Rückschläge mit sich bringen kann.
1986 schließlich, wir hatten nur noch eine ältere Neufundländerhündin, kam mein erster Cairn
ins Haus. Dubsy vom Potzlower See war eine sehr attraktive rot-weizenfarbene Hündin, mit
der ich mich über erste Ausstellungserfolge freuen durfte. Leider hielt sie nicht viel von Mutterfreuden. Dafür sprang Lulu vom Engelstein, ebenfalls ein schönes Mädchen, in die Bresche und brachte den ersten Wurf im Zwinger „of Barnsley“. Amor la
Peluche, ein Siegerrüde, den ich erwachsen gekauft hatte, komplettierte das Anfangstrio.
Später kamen noch Birke von der Hufschmiede und Yatren vom Engelstein hinzu.
| Sie verkörperten alle den damals in der DDR erwünschten etwas niedrigeren Typ mit kurzem
Rücken. Der Standard begrenzte die Widerristhöhe auf 29 cm. Viele waren wesentlich kleiner. Der ausstellungsgeneigte Leser wird nachvollziehen können, dass im wiedervereinigten Deutschland damit kein „Blumentopf“ zu gewinnen war. Zudem erwiesen sich die kurzen Beinchen als züchterisch recht anhängliches Problem. Letztendlich folgte der Veränderung der politischen Verhältnisse konsequenterweise eine völlige Neuorientierung in meinen Zuchtbemühungen. |
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